Erfolgreiche interne Kommunikation, CEO-Positionierung und Hiring während Corona mit Christian Hillemeyer, Director Communications Babbel (Episode 68)

Angefangen hat alles vor mittlerweile mehr als 13 Jahren. Damals ging die Sprachlern-App Babbel an den Markt. Was als kleines Start-up begann erreicht mit dem zehn Millionsten verkauften Abo 2020 einen neuen Meilenstein.

Mehr als die Hälfte der Unternehmensgeschichte begleitet Christian Hillemeyer als Director Communications Babbel und lenkt die Geschicke der internen und externen Kommunikation sowie das Employer Branding. Dabei wollte Christian nie in die PR – er wollte Rockstar werden, genau wie Timo. Deshalb studierte er in Berlin Musikwissenschaft, gründete nebenbei sein eigenes Drum & Bass-Label und jettete als DJ um die Welt. Die Liebe zur Musik führte ihn auch in die Pressestelle von MTV und was alle seine beruflichen Stationen einte: „Auf jeder meiner Stationen hatte ich einfach immer Mentoren, von denen ich unheimlich viel lernen konnte, so entwickelte ich meine Leidenschaft für PR.“

Heute leitet er die globale Kommunikation einer Firma mit mehr als 700 internationalen Mitarbeiter:innen und hat etwas außergewöhnliches geschafft:  Bei Babbel erzielen die Führungskräfte für ihre interne Kommunikation ausgesprochen hohe Ergebnisse bei der Mitarbeiter:innenzufriedenheit. Wie das gelingt, mit und ohne Corona, wie man während der Pandemie am besten einstellt und wie man einen neuen CEO intern sowie extern am besten positioniert, wenn der Gründer in den Aufsichtsrat wechselt, das erfahrt ihr in der aktuellen Episode von Talking Digital.

Shownotes:

0:18 Begrüßung
2:38 Das “Rampensau-Gen”
4:55 Von der Musik in die PR
7:20 Erfolgsfaktoren für interne Kommunikation
16:45 Babbel als wertgetriebene Firma
22:00 Babbel Toolbox
24:15 Wie platziert man einen neuen CEO
29:30 Hybrid aus digitalen und analogen Events
33:30 Corona bei Babbel
41:15 Der Talking Digital Tooltipp
Talking Digital Tooltipp:

Talking Digital unter drei: Wir starten 2021 mit Clubhouse, Wirecard und KI in der Kommunikation. (Episode 67)

2021 startete direkt rasant, sowohl persönlich als auch aus der Perspektive der professionellen Kommunikation. Sachars Kommunikationsagentur „hypr“ ist 2020 stetig gewachsen und befindet sich nunmehr auf Internationalisierungskurs. Um diesen Prozess voranzutreiben ist Kristin seit Mitte Februar als neue COO mit an Bord. Timo erlebt den ersten Jahreswechsel mit seiner neu gegründeten Agentur „segmenta futurist:a“ und beschäftigt sich viel mit Diversity und coronabedingter Digitalisierung – privat und beruflich.

Ein Trendthema, dass 2021 aus keinem LinkedIn- und Twitter-Feed wegzudenken ist: „Clubhouse“. Doch mittlerweile kann man getrost behaupten „Wie gewonnen so zerronnen”. Als Sachar sich frisch bei der Drop-In-Audio-App anmeldete, geriet er in eine Session mit Tarek Müller, der frei von der Leber weg über Investitionsstrategie und die Ratings seiner Unternehmen sprach und sah ein riesen Potential für PR-Schaffende. Wenn Sachar heute ins „Clubhouse“ kommt sind die Räume leer und auf den Panels wird nichts Neues erzählt. Quo vadis „Clubhouse“, ist der Hype vorbei oder ist es gekommen um zu bleiben?

Kristin stolperte über eine Investigativrecherche des „stern“: Die Agentur WMP bot ihrem Kunden Wirecard an, unliebsame Journalist:innen je nach Themenzugewandtheit und Bewertung auf eine “schwarze Liste” zu setzen. Eine Praxis, über die sich Journalist:innen und Öffentlichkeit echauffieren. Wie es im PR-Alltag tatsächlich aussieht und was vor allem im Umgang mit Redakteur:innen überhaupt nicht geht, darüber spricht Kristin mit den beiden Co-Hosts.

In den Artikeln zum Wetter oder im Nachbericht des örtlichen Fußball-Kreisligisten ist Künstliche Intelligenz (KI) bereits real gelebte Praxis. Man munkelt sogar, dass bereits die Kommunikationsabteilungen von einigen Unternehmen KI zur Texterstellung verwendet. Momentan gibt es wieder einen absoluten Peak in der Aufmerksamkeit für KI-Themen. Timo möchte daher die Potentiale, die KI für die Kommunikation hat, aufzeigen und besprechen. Kann KI neben der Content-Produktion auch in der strategischen Kommunikation eingesetzt werden?

Mehr zu den jeweiligen Themen der Kommunikationsexpert:innen, warum im Journalismus PR teilweise zurecht als „schwarzes Schaf“ abgestempelt wird und weshalb Drop-in-Audio mit dem Abgesang auf „Clubhouse“ noch lange nicht tot ist, das erfahrt ihr in der aktuellen Episode von „Talking Digital“ mit Kristin, Timo und Sachar.

Shownotes:

0:18 Begrüßung
7:00 Clubhouse ist der Hype schon vorbei?
10:00 Wo lebt Drop-In-Audio weiter?
17:00 Wirecard-Agentur WMP setzt Journalist:innen auf “schwarze Liste”
20:45 Das Verhältnis von Journalismus und PR
24:10 Wie arbeiten Redaktionen mit Registern?
25:05 Wie stellen sich Journalist:innen PR vor?
30:30 KI in der Kommunikation
37:55 Anwendungspotentiale von KI für Unternehmen
42:20 KI in der strategischen Kommunikation
46:00 Sprecht mit uns unter #TalkingDigital

 

Links zur Folge:

Investigativrecherche des stern

GPT-3 KI Artikel im Guardian:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/sep/08/robot-wrote-this-article-gpt-3

Beispiel KI in der Fussballberichterstattung (ganz nach unten scrollen):
https://www.retresco.de/branchen/sport/

Auch guter KI Language Processing Anbieter:
https://de.ax-semantics.com/

Diverse Google KI Tools:
https://ai.google/tools/

Montagsmaler mit KI:
https://quickdraw.withgoogle.com/

KI generierte Menschenbilder:
https://generated.photos/

Unternehmenskommunikation für Retail und E-Commerce mit Christian Maas, eBay Kleinanzeigen und mobile.de (Episode 66)

In dieser Folge des Talking Digital-Podcasts ist Christian Maas, Director  Communications bei eBay Kleinanzeigen und mobile.de zu Gast. Zusammen mit Kristin und Timo spricht er darüber, warum besonders die interne Kommunikation für ihn in den letzten Monaten Dank Corona und Eigentümerwechsel an Bedeutung gewonnen hat. Außerdem berichtet Christian, was er im Verlauf seiner Karriere bei der Metro AG und im eBay Konzern gelernt hat: Weniger Vorbereitung ist für den Flow eines guten Gesprächs manchmal einfach mehr und es zahlt sich aus, alle Fragen, egal, von wem sie stammen, zu beantworten.

Christian gibt zudem Einblicke, wie das Kommunikationsteam bei mobile.de und eBay Kleinanzeigen aufgestellt ist, wie die Zusammenarbeit mit dem Marketingteam läuft und wie sie es geschafft haben, die Mitarbeiter:innen in der Krise trotz Zoom Fatigue zusammenzubringen. Zum Jahresabschluss haben sich Christian und sein Team dazu entschlossen, eine unkonventionelle Housewarming-Party online abzuhalten und ein eigenes Fernsehprogramm produziert. 

Das und zwei spannende TalkingDigital Tooltips zum Jahresende hört ihr in dieser Folge des TalkingDigital Podcasts.


Shownotes:
1:10 Christian Maas stellt sich vor
2:25 Was hast du in deiner PR-Karriere gelernt?
6:58 Ist Kommunikation für Handel gleich Kommunikation für digitalen Handel?‘
9:39 Firmenverkauf: Was hat sich seit dem Sommer für eBay Kleinanzeigen und mobile.de verändert?
12:06 Welche neuen Kommunikationsformate wurden seit Corona eingeführt?
20:02 Die Arbeitsweisen von mobile.de und eBay Kleinanzeigen
22:13 Die Freiheitsgrade bei Unternehmen
23:55 Owned Media auf dem Vormarsch
25:25 Wie arbeiten Marketing und PR zusammen?
27:16 Planung 2021: Quo vadis?
33:25 Marketing mit David Hasselhoff
37:06 Fragen der Community: Wie geht ebay Kleinanzeigen mit Scams um? Warum beantwortet das Team alle Presseanfragen?43:00 Einsatz von Daten-PR
49:52 TalkingDigital Tool Tipps

Tooltips:

Kahoot
Die smartphone-eigene Health App

Wrapped Up 2020: Unsere kommunikativen und persönlichen High- & Lowlights des Jahres (Episode 65)

Für dieses Jahr ist es die letzte Folge, in der Kristin, Timo und Sachar zu dritt reden. Sie lassen 2020 Revue passieren, im Fokus stehen dabei die persönlichen und kommunikativen High- und Lowlights des Jahres. Natürlich war Corona das omnipräsente Thema, welches die ganze Arbeitswelt in diesem Jahr geprägt hat.

Für Sachar hat Corona einen klaren Erkenntnisgewinn gebracht, die in seiner Agentur bereits gelebte Realität ist: Es ist die Erfahrung, dass man nicht gemeinsam an einem Ort sein muss, um produktiv zu arbeiten. Remote Work ist also nicht nur irgend ein Theoriekonstrukt, sondern kann tatsächlich funktionierende und gelebte Praxis sein. 

Kristin erzählt unter anderem von der Umstrukturierung ihres Daily Business durch Corona. Da sich die Mitarbeiter:innen durch das Home Office nicht mehr im Büro treffen konnten, was den wertvollen Austausch untereinander verhindert, wurden digitale Cake- und Cocktail Hours eingeführt. So können auch Begegnungen außerhalb des Arbeits-Kontextes gewährt werden.

Corona hat uns in diesem Jahr alle vor Herausforderungen gestellt. Nicht zuletzt hat die Pandemie aber auch als digitaler Katalysator fungiert, meint Timo. Beispielsweise waren Corporate Podcasts, bei denen es sonst jahrelange Gegenwehr gab, plötzlich innerhalb von 24 Stunden konzipiert und produziert. Offenkundig wurde allerdings auch, wie weit die Schulen im Zuge der Digitalisierung zurückhängen.

Mehr zu den jeweiligen High- und Lowlight der drei Kommunikationsexpert:innen und dem anscheinenden Abgesang auf LinkedIn erfahrt ihr in der neusten Episode des Talking Digital Podcasts.


Shownotes:
0:18 Begrüßung
1:23 Sachars 2020
5:02 Wie haben Auftraggeber:innen auf Remote Work regiert?
7:05 Welche Tools benutzt hypr um das Remote Work/ Homeoffice einfacher zu gestalten?
10:17 Das stört an LinkedIn
15:26 Gründe für den scheinbaren Abgesang von LinkedIn
19:53 Kristins 2020
24:21 Wie beeinflusst Corona unsere Leben?
29:10 Kristins Lowlights
32:34 Timos 2020
35:50 Wie geht man mit Hass im Netz um?
40:00 Timos Werkstatt im PR Report
40:58 Timos Highlights
43:24 Welchen Einfluss hatte Corona auf die Gründung von Timos Agentur?
45:40 Welchen Einfluss hatte Corona auf ein schon gegründetes Unternehmen?
47:57 Verabschiedung

 

Über den Berufseinstieg und Young Professionals mit den Hosts des Young Communicators Podcasts Marcia und Ricarda Bohn (Episode 64)

Vorweg: Leider gab es bei der Aufnahme der Episode 64  technische Komplikationen. Ihr werdet das an ein oder zwei Stellen hören. Uns tut das sehr leid. Trotzdem sind wir überzeugt davon, dass die Insights, die uns Marcia und Ricarda bieten, so wertvoll sind, dass es sich lohnt, die Folge in voller Länge zu hören. Wenn Ihr einen Tipp für uns habt, mit welchem Tool man remote sicher und zuverlässig Podcasts aufnehmen kann, danken wir Euch für jeden Hinweis.
In dieser Folge sprechen Kristin und Sachar mit Marcia und Ricarda Bohn vom Young Communicators Podcast
Beide laden seit 2018 junge Kommunikator:innen in ihren Podcast ein, in dem es um Themen geht, die junge Berufseinsteiger:innen interessieren könnten:
Gehalt, verschiedene Studiengänge und Social Media.
Im Fokus dieser Folge steht, wie die neue Generation der Kommunikator:innen tickt, was sich seit Kristins und Sachars Berufseinstieg geändert hat und welchen Herausforderungen sich die Kommunikation in der Zukunft stellen muss.
Das alles erfahrt ihr in dieser Folge des Talking Digital Podcasts.

Shownotes:
1:01 Marcia und Ricarda stellen sich vor
3:38 Was genau ist der Young Communicators Podcast?
4:52 Wie ist der Podcast entstanden?
7:47 Was läuft bis jetzt gut, was würden Marcia und Ricarda am Podcast ändern?
9:35 Welche Themen des Podcasts kommen am besten an?
11:10 Wie hat Young Communicators euer Leben verändert?
12:40 Das denken Marcia und Ricarda über LinkedIn
14:10 Wie ist das Netzwerk entstanden?
17:20 Wie tickt die neue Generation von Kommunikator:innen?
21:35 Was sind die Anforderungen an den ersten Job in der Kommunikationsbranche?
22:56 Wie sieht es in der Zukunft mit PR und Marketing aus?
25:10 Das Thema Gehalt
27:19 Diese Rolle spielt der Purpose eines Unternehmens
28:50 Wie sinnvoll sind Trainee-Programme?
32:25 Wie sieht das Medienverhalten der neuen Generation aus?
35:27 Welche Herausforderungen kommen auf die nächste Generation von Kommunikator:innen zu?
36:46 Tool-Tipps

Links zu dieser Folge

 

Tesla ohne PR Abteilung, Interviewautorisierung und die Sinnhaftigkeit von Digitalen Speaker Placement für die PR (Episode 63)

In dieser Folge diskutieren Kristin, Timo und Sachar über die drei relevantesten Themen, die sie in diesem Monat besonders beschäftigt haben. 

Tesla hat angekündigt, fortan ohne PR-Abteilung zu arbeiten. Die PR ist – unter anderem – eine Brücke zwischen Journalist:innen und Unternehmen. Ohne sie ist die Arbeit im Unternehmen zunächst intransparent. Was passiert also, wenn ein Unternehmen ohne diese Brücke arbeiten möchte?

Wie sieht diese Entscheidung aus Sicht von Kommunikatoren aus? Kann tatsächlich eine professionelle Kommunikation ohne eine PR-Abteilung stattfinden?

Nach dem Interview der Virologin Sandra Ciesek mit dem “Spiegel” stellen sich Kristin, Timo und Sachar der Frage, welche Verantwortung PR-Abteilungen in Interviews tragen. Wann darf man Fragen unbeantwortet lassen, wann sollte man auf schlecht gestellte Fragen hinweisen? Wie bereitet man Personen, deren Hauptgebiet nicht die Kommunikation ist, auf Interviews vor? Und was ist mit der Autorisierung? Passt sie noch in unsere Zeit?

Durch Corona mussten Konferenzen und Seminare in die digitale Welt verlegt werden. Das bringt neue Herausforderungen mit: Angefangen von der Technik über die Qualität der Präsentationen bis hin zum veränderten Verhalten der Zuschauer:innen. 

Warum diese Hürden gar nicht so schlecht, sondern eigentlich zwingend notwendig für die Revolution von besagten Veranstaltungen sein können, erfahrt ihr in dieser Folge des Talking Digital Podcasts.

 

Shownotes:
0:57 Ein Unternehmen ohne PR-Abteilung, wie kann das sein?
8:06 Wie genau kommuniziert Tesla denn jetzt?
10:35 Wie funktioniert die Kommunikation ohne PR-Abteilung in Deutschland?
11:10 Professioneller Umgang mit Kommunikation
13:05 Wie kommunizieren amerikanische Unternehmen, besonders GAFA?
16:30 Wie sieht PR in der Zukunft aus?
20:00 Prof. Dr. med. Sandra Ciesek im “Spiegel”
21:45 Ist die Autorisierung sinnvoll oder nicht?
25:25 Wie verhält man sich in Interviews? Worauf muss man in Interviews achten?
29:46 Wofür ist die PR-Abteilung zuständig, wofür nicht?
32:10 Was man in der Kommunikation vermeiden sollte
37:03 Was hat sich in der Digitalisierung seit Corona verändert?
41:38 Wie bewerten Kristin, Timo und Sachar die Veränderungen durch Corona im Hinblick auf Konferenzen und Open Round Tables?

Links:
Spiegel Interview mit Sandra Ciesek
LinkedIn Sandra Ciesek
Tesla schafft PR-Abteilung ab

 

Agenda Setting in Politik und Medien für den schnellsten Verband Deutschlands mit Paul Wolter, Bundesverband Deutsche Startups (Episode 62)

Kristin und Sachar sprechen in dieser Folge mit Paul Wolter. Er ist Teamleiter für Public Affairs und Kommunikation beim Bundesverband Deutsche Startups.  Paul erklärt wie der Bundesverband daran arbeitet, die politischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Gründerszene mitzugestalten, welchen Herausforderungen er beim Einstieg vor 4 Jahren gegenüber stand und was sich bis heute getan hat. Besonders große Aufmerksamkeit erhielt der Verband in Medien und Politik, mit und seit der Wahl des neuen Verbandspräsidenten Christian Miele Ende 2019. Christian Miele ist bekannte Szenengröße, Investor und Multiplikator in der deutschen Digitallandschaft und markiert die neue Agenda und Ära des Verbandes maßgeblich mit. Paul gibt einen Einblick, warum sich das Team für dieses Jahr kommunikativ vor allem auf das Thema Mitarbeitervergütung konzentriert, welche Ziele hier schon erreicht wurden und wie sich die Lage von Startups durch Corona verändert hat. In einer spannenden Diskussion rund um den Digitalstandort Deutschland verrät Paul auch, mit welchen Tools sein Team erfolgreich arbeitet, um die schnellste Verbandskommunikation Deutschlands zu organisieren.

Shownotes:
0:24 Wer ist Paul?
4:13 Was macht der Bundesverband für deutsche Startups?
7:33 Kommunikative Herausforderungen 2016 und heute
10:05 Sind Startups mehr als nur Verlustgeschäfte?
13:26 Was ist denn eigentlich mit Startups, die nicht fremdfinanziert sind?
17:35 Public Affairs für den Startup Verband
28:00 Wie sieht die neue Struktur 2020 aus?
31:50 Startups und die Auswirkungen von Corona
34:40 Wie arbeitet der Verband in Höchstgeschwindigkeit?
39:30 Tool-Tipp “Find Starlink”  

Links zu dieser Folge:
Find Starlink Android

CEO-Kommunikation von Start-ups, Remote Work als default und die psychologischen Grundbedürfnisse von Mitarbeitenden in Zeiten von Corona (Episode 61)


New Everything! #TalkingDigital ist zurück mit einem neuen Format. Ab heute treffen sich Kristin, Timo und Sachar monatlich, um über die Themen zu sprechen, die sie aktuell in ihrem Leben als Kommunikateure umtreiben.
In dieser ersten Ausgabe des neuen Formats spricht Kristin zunächst über das „Gründer*innen-Profil“ und darüber, was gute CEO-Kommunikation ausmacht. Debattiert wird darüber, ob Start-ups eher zu Personal Profiling der Gründer*innen oder zu Produkt-PR neigen sollten. Oder müssen sie überhaupt zwischen einem von beidem wählen? Anschließend nimmt Sachar eine Geschichte aus seinem eigenen Agentur-Alltag zum Anlass, um über Remote Work zu sprechen. Man könnte denken, das Thema sollte schon seit über einem Jahr keines mehr sein. Jedoch wurde ihm kürzlich erst vor Augen geführt, dass moderne Arbeitsweisen leider doch keine gelebte Realität in der hiesigen Agenturlandschaft sind. Letztlich regt Timo dazu an, sich besonders in Zeiten von Corona der psychologischen Grundbedürfnisse der Mitarbeitenden erneut bewusst zu werden, die durch die Pandemie erheblich erschüttert wurden. Er stellt die Frage danach, wie diese trotz der unsicheren Zeiten befriedigt werden können.
Warum es gerade jetzt wichtig ist größtmögliche Transparenz im Unternehmen herzustellen, weshalb das Mindset immer vor den Tools steht bei agilen Arbeitsweisen und ob wir Purpose, Company oder People an die erste Stelle stellen sollten, das erfahrt ihr in der neuen Episode des Talking Digital Podcasts.

Shownotes:
1:40 Der Typus Gründer: Wie gelingt die CEO-Kommunikation
9:33 Personal Profiling oder Produkt-PR: Wofür trittst du an?
13:30 Die Vision treibt das Unternehmen an
19:22 Warum ist Remote Work noch keine Realität in Agenturen?
25:50 Verantwortungsbewusstsein und Eigenständigkeit bei der Arbeit
30:10 Die Arbeit nach Stundensätzen ist antiquiert
33:35 Mindset als erfolgskritischer Faktor, damit Remote Work funktioniert
35:25 Erschütterung der psychologischen Grundbedürfnisse von Mitarbeitenden durch Corona
44:26 Die Grenzen der Technologie zur Befriedigung der Bedürfnisse
47:10 Vertrauen durch Transparenz
50:25 Kein Unternehmen ist je an zu viel Kommunikation gestorben

 

Links zu dieser Folge:

Über Agenturen, Freelancer-Netzwerke und Konzernarbeit im digitalen Wandel mit Arne Kösel (Episode 60)

Arne Kösel hat die digitale Kommunikationsbranche Mitte der 90er durch die Arbeit in einem Museum kennen und lieben gelernt. Er gründete seine eigene Digitalagentur in Hannover, die sich stets am Puls der Zeit bewegte und sich später in eine Digital und eine auf Online Research fokussierte Agentur aufspalltete. 2011 hatte er genug vom Agenturleben und suchte als Freelancer neue Impulse, seit einiger Zeit ist er nun im Kaiser X Lab, einem Unternehmen der Allianz Versicherungen, als Prototyping Engineer tätig. Von Datennutzung für Interface-Designs zu Arbeiten in Corona-Zeiten, Arne Kösel weiß einiges zu berichten.

Mit Timo spricht er über seine Zeit als Freelancer und Freelancer-Netzwerke und diskutiert die Relevanz von VR und Voice Interfaces in der Zukunft.

1:15 Wer ist eigentlich Arne Kösel?
7:00 Muss ein Gestalter programmieren verstehen?
11:15 Die Zukunft der Chatbots
15:45 Freelancer und über Freelancer-Netzwerke
22:15 Zukunftsfähig in Hannover bleiben
25:45 Wann funktioniert lokales Recruiting?
28:30 Die Datenmengen im Konzern nutzen
34:00 Corona und Kulturveränderungen in Unternehmen
41:30 Der Purpose eines Unternehmens
45:15 Kunden in das Unternehmen integrieren (New Work)
49:00 Die Zukunft von Voice Interfaces
57:45 Der TalkingDigital ToolTipp

Links zu dieser Folge
Kaiser X Lab
https://www.kaiser-x.com

Der TalkingDigital ToolTipp
DeepL
https://www.deepl.com/translator

Vom Lieferdienst zum E-Scooter bei Tier mit Bodo von Braunmühl (Episode 59)

Bodo von Braunmühl hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung und bereits 3 verschiede Karrierewege eingeschlagen: Journalist, selbstständiger Kommunikationsberater und Pressesprecher für Digitalunternehmen. In der aktuellen Folge #talkingsigital spricht Bodo mit Sachar und Kristin über seine Ausbildung und was dem Kommunikationsnachwuchs, aber auch Freiberuflern raten würde. Sie besprechen wie man als Unternehmen am besten aufklärt und kommuniziert, wenn man von der Kundschaft heiß geliebt, in die öffentlichen Debatte aber eher kritisch diskutiert wird. Bodo teilt zudem seine Erfahrungen aus Übernahmen, einem Börsengang und kritischer Berichterstattung, gibt Einblicke wie er seine Teams aufgebaut hat und die Komplexität meistert, wenn es für dutzende internationale Märkte und Städte zu kommunizieren gilt.